Fundamentalanalyse
Grundlage für perfektes Markttiming sind folgende Punkte:
I. Eine umfassende FUNDAMENTALANALYSE
1. Wirtschaftsdaten
wie Wachstum, Arbeitslosigkeit, Inflation, Einzelhandelsumsätze, Handelsbilanz und Industrieproduktion
2. Inflationszahlen
von den Verbrauchern und den Produzenten
3. ZinspolitikderNotenbanken
wie Leitzinsen, Anleiheankaufprogramme, Inflationsbekämpfung und Geldmenge
4. StimmungderKonsumenten
(Verbraucherstimmung) und Umfrage bei den Einkaufsmanagern
5. PolitischeEreignisse
wie US-Wahlen, BREXIT, Krisen wie Corona-Pandemie, Kriege, Handelskriege (Zölle)
6. KennzahlenbeiAktien
wie Untesnehmensgewinn, Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), Umsatz, Gewinn je Aktie, Buchwert, Cash – Flow, relative Stärke der Branche
7. Devisenmarkt
hier ist die Politik der Notenbanken ganz entscheidend, die Zinsunterschiede der einzelnen Länder, beeinflusst die Devisenkurse, aber auch Krisen
FAZIT:
Fundamentale Daten und Ereignisse sind die Hauptgrundlage für mittel- und langfristige Trends an den Finanzmärkten.
Technische Analyse
1. Trendanalyse
Um das Risiko beim Handel mit Hebelprodukten zu begrenzen, handle ich nur Märkte mit starken Trends. Das kann ein starker langfristiger Aufwärtstrend oder auch ein Abwärtstrend sein.
2. Strategie:
Korrekturen zum Aufbau von Longpositionen nutzen und langfristig halten. Korrekturen werden nur kurz sein und von Anlegern als Kaufgelegenheiten gesehen. Ich kaufe nur an schwachen Handelstagen und nehme Gewinne nur an sehr starken Tagen im Positiontrading (mehrere Tage) mit.
Im Langfristhandel baue ich große Positionen bei Megatrendkaufsignalen auf und halte diese viele Monate, um das ganze Gewinnpotenzial auszuschöpfen.
Parallel zu den langfristigen Positionen versuche ich zusätzlich mit Kurzfristpositionen weitere Gewinne zu erzielen, in dem ich bei Korrekturen innerhalb des langfristigen Abwärtstrends Longpositionen aufbaue und diese nach einigen Tagen oder Wochen nach Stärke mit Gewinn verkaufe. Das bedeutet, dass ich über viele Monate Longpositionen halte (ca. 70%) und mit (ca. 30%) parallel Kurzfristpositionen trade, bei Schwäche nach kurzfristigen Korrekturen Longpositionen aufbaue und sie nach einigen Tagen oder Wochen mit Gewinn glattstelle und wieder auf eine Korrektur warte. So Vermeidet man, dass man bei Gewinnmiteinnahmen, wenn man die gesamte Longposition auflöst, nicht den Aufwärtstrend verpasst.
Wichtig ist, sich Märkte mit starken langfristigem Trends zum Handel mit Hebelprodukten im Rahmen der Fundamental- und Technischen Analyse auszuwählen.
Aufwärtstrends sind in der Regel eher langfristig, während Abwärtstrends sehr oft eher kurz- und mittelfristig sein können, bestes Beispiel war die Coronakrise in den USA, wo der Abwärtstrend nur fünf Wochen an den Aktienmärkten dauerte (19.02 bis 23.3.2020).
III. Trendwende- und Korrekturformationen
In der Chartanalyse/Markttechnik gibt es viele Formationen die gute Kauf- und Verkaufssignale liefern.















IV Technische Indikatoren
In der Chartanalyse/Markttechnik gibt es einige sehr gute technische Indikatoren, die hilfreich und zuverlässig sind in Bezug auf Analyse, ob ein Markt überverkauft oder übergekauft ist und ein Trendwechsel bevorsteht.
1. StochasticOszillator
er gehört für mich aus meiner 40-jährigen Erfahrung als Analytiker und Trader zu den besten und zuverlässigsten technischen Indikatoren. Er pendelt von 0 bis 100, mit 2 Linien. Wenn im Bereich von 0 bis 25 die beiden Linien von unten nach oben kreuzen und aufwärts tendieren, entsteht ein Kaufsignal. Ein Verkaufssignal wird angezeigt, wenn die beiden Linien im Bereich von 75 bis 100 von oben nach unten kreuzen und abwärts tendieren. In diesem Fall ist der Markt überverkauft und fallende Kurse sind die Folge. Umgekehrt ist der Markt übergekauft (0-25) sind steigende Kurse zu erwarten. Die besten und zuverlässigsten Kauf- und Verkaufssignale mit Megatrendwechsel entstehen durch bullische/positive Divergenzen und bearische/negative Divergenzen.
Ich kann aus Erfahrung bestätigen, dass diese die mit Abstand besten und erfolgreichsten Trendumkehrsignale sind, die neue Mittel- bis langfristige Megatrends anzeigen. Hier kann man am besten mit Hebelprodukten das volle Gewinnpotenzial ausschöpfen. Neben den langfristigen Charts kann man auch mit kurzfristigen Charts den Stochastic Indikator zum Daytrading anwenden. Ich verwende meist den 14-Tages Stochastic am Daily Chart.
2. MACD–MovingAverageConvergenceDivergence
Der MACD pendelt mit eine Linie von +200 bis -200 steigt dieser nach oben befindet sich der Markt in einem Aufwärtstrend, fällt dieser zeigt dieser einen Abwärtstrend an. Wie beim Stochastic Oszillator entstehen beim MACD ebenfalls bullische/positive und bearische/negative Divergenzen.
Erreicht ein Markt ein neues Hoch während der MACD bereits nach unten tendiert spricht man von einer bearischen/negativen Divergenz. Die Folge sind nach einer Topformation fallende Kurse. Eine bullische/positive Divergenz entsteht wenn ein Markt neue Tiefs erreicht, während der MACD nach oben steigt. So entsteht eine Bodenformation und die Kurse steigen. Diese Divergenzen sind wie beim Stochastic Oszillator sehr zuverlässige Trendwechselsignale.
3. RSI–RelativeStärkeIndex
Der RSI Ist ein weiterer Oszillator, der von 0-100 pendelt. Er zeigt an, ob ein Markt überverkauft (unter 25) ist oder übergekauft (über 75) ist.
4. Candlestickanalyse
die Kerzenchartanalyse schätze ich sehr, sie ist der Wahnsinn! Diese Analysemethode ist very powerful, also sehr effektiv. Sie stammt aus Asien, die Besonderheit sind sehr zuverlässige Trendwechselsignale. Die bekanntesten und erfolgreichsten Signale für Topformationen sind der Inverted Hammer und bearisch Engulfing, für Bodenformationen sind es der Hammer und bullisch Engulfing. Mein Vertrauen in diese Signale, die zuverlässig künftige Trendwechsel anzeigen, ist besonders groß, ich spreche aus positiver Erfahrung. Ein Doji bedeutet eine Seitwärtsphase... Mehr Details gibt es über die Candlestickanalyse Im Internet oder im Finanzbuch Verlag München, auch zu empfehlen: Bücher über Moneymanagement und technische Analyse.
5. Volumenanalyse
Die Analyse des Volumens kann sehr aussagekräftig sein. Besonders bei den Aktienindizes, wenn ein Index ein neues Hoch erzielt, aber das Volumen abnimmt, bedeutet es, dass immer weniger Aktien dazu beitragen neue Hochs zu erreichen. Das ist ein Warnsignal, dass eine Korrektur bevorsteht. Steigende Kurse mit steigenden/hohen Volumen führt zu einer Fortsetzung des Aufwärtstrend. Fallendes/niedriges Volumen bei steigenden Kursen bedeuten eine Topbildung. Fallende Kurse mit steigenden/hohen Volumen führt zu einer Fortsetzung des Abwärtstrends. Fallende Kurse mit fallenden/niedrigen Volumen bedeuten eine Bodenbildung mit anschließendem Trendwechsel und steigenden Kursen.
6. Volatilität
Die Volatilität zeigt die Schwankungsintensität an. Dazu gibt es den VIX- Index, der sogar als Futureskontrakt gehandelt wird. Je höher die Volatilität eines Marktes desto höher sind die Schwankungen. Sollte der VIX Extremwerte erreichen, vor allem wenn der Trend abwärts gerichtet ist, ist
die Gefahr eines Crashes sehr hoch. Er ist ein Warnindikator wenn er im Extrembereich notiert.
7. SaisonaleZyklen
Immer wiederkehrende saisonale Zyklen am US- Aktienmarkt bestimmen meine Analysen, weil sie sehr zuverlässig sind. Die stärkste Zeit ist vom Herbsttief bis zum April, wobei November und Dezember (besonders ab Thanksgiving, den 4. Donnerstag im November) die mit Abstand stärksten Monate sind. Meist beginnt im Mai die Frühjahrskorrektur, deshalb gibt es dem berühmten Spruch „Sell in May and go away, but remember to come back in September“. Es ist tatsächlich so am US- Arbeitsmarkt, dass von November bis April die Kurse in der Regel steigen und Korrekturen an den 3 Monaten Mai, August und vor allem September stattfinden. September ist laut Statistik der schwächste Monat im Jahr. Mehr dazu gibt es auf der Website „saisonalcharts.com“, wo viele Aktienindizes mit dem besten und schwächsten Monaten dargestellt sind.
8. Anlegerstimmung
Wenn die Stimmung der Anleger Extrembereiche erreicht, also zu positiv ist, haben ja schon fast alle Anleger gekauft. Es bleiben nicht mehr viele Anleger übrig, um mit Käufen die Kurse steigen zu lassen. Das ist oft ein Warnsignal, dass ein Trendwechsel oder eine Korrektur bevorsteht. Wenn die Anlegerstimmung zu pessimistisch ist, haben die meisten Anleger bereits verkauft, somit gibt es nicht mehr genügend Anleger um die Kurse weiter fallen zu lassen. Ein Trendwechsel oder eine Korrektur (nach oben) ist meist die Folge. Generell ist die Anlegerstimmung in Extrembereichen ein guter Indikator für bevorstehende Trendwechsel und Korrekturen.
Fazit:
Die technische Analyse ist sehr umfangreich, aber sehr effektiv, um erfolgreich Trends, Trendwechsel und Korrekturen vorherzusagen. Meine Philosophie meines erfolgreichen Handelssystems mit Hebelwirkung ist die Kombination von der Technischen- und Fundamentalanalyse mit disziplinierte Risikokontrolle durch Stoplossorder.
Bullische und negative Divergenzen bei Indikatoren, gelten als besonders zuverlässig
Divergenzen erscheinen zwischen dem Trend des Indikators und der Kurskurve.
Es kommt zu einer negativen oder bearischen Divergenz, wenn der Indikator deutlich im überkauften Bereich verläuft und anfängt sich abzuschwächen, während sich die Kurse im Aufwärtstrend befinden. Dies ist oft eine Warnung vor einem Marktgipfel.
Eine positive oder bullische Divergenz taucht auf, wenn der Indikator deutlich in der überverkauften Zone verläuft und anfängt zu steigen, bevor dies die Kurse tun. Dies ist häufig ein Zeichen, dass der Markt einen Boden bildet.
V. Chance-Risiko-Verhältnis
Beim Handel mit Hebeprodukten ist das Chance-Risiko-Verhältnis besonders wichtig. Es muss mindestens 3 zu 1 sein, das bedeutet das Gewinnpotenzial muss mindestens das dreifache als das Verlustrisiko sein. Beispiel im S&P500: Wenn man auf steigende Kurse setzt und man einen Anstieg von 3500 auf 3800 erwartet sind das 300 Punkte das Verlustpotenzial beträgt bis 3400 100 Punkte. Somit ist das Chance-Risiko- Verhältnis 3 zu 1. Das ist für mich die Grundvoraussetzung um große Positionen aufzubauen und sie auch länger über mehrere Wochen und Monate zu halten. Für Daytrading und Positiontrading (mehrere Tage) muss das Chance-Risiko-Verhältnis mindestens 2 zu 1 betragen.
VI. Moneymanagement und Risikokontrolle
Wenn man eine Position mit Hebelwirkung aufgebaut hat, muss man grundsätzlich immer eine Stoporder zur Verlustbegrenzung setzen. Bei Longpositionen auf steigende Kurse muss man Stoplossorder setzen, also eine Verkaufsorder mit Limit, um sich gegen fallende Kurse abzusichern. Bei Shortpositionen auf fallende Kurse muss man eine Stoplossorder setzen, also einen Kauforder mit Limit, um sich gegen steigende Kurse abzusichern. Mein erfolgreiches Handelssystem basiert auf einer disziplinierten Risikokontrolle, wobei ich Gewinne laufen lasse und Verluste durch Stoplossorder begrenze. Und das volle Gewinnpotenzial auszuschöpfen und so aufgelaufenen Gewinne abzusichern, verwende ich einen Traillingstop, das bedeutet, die Stoplossorder wird bei steigenden Kursen bei Longposition nach oben gezogen. Somit sind bereits aufgelaufene Gewinne abgesichert. Bei Shortpositionen wird die Stoplossorder bei fallenden Kursen nach unten gezogen, um so bereits aufgelaufene Gewinne abzusichern. Gewinnmiteinnahmen erfolgen durch Limitorder.
Um erfolgreich mit Hebelwirkung zu sein, immer STOPLOSSORDER bei JEDER TRANSAKTION zur VERLUSTBEGRENZUNG eingeben.
Durch unvorhergesehene Ereignisse, die die Finanzmärkte stark beeinflussen, wie Terroranschläge, Kriege, ein Attentat auf den US- Präsidenten, können zu starken Verlusten führen. Um sich dagegen abzusichern muss man grundsätzlich bei jeder Transaktion Stoplossorder eingeben. Wer hätte zum Beispiel gedacht dass die Corona Pandemie zu einem Crash an den Aktienmärkten weltweit führt. Oder die Terroranschläge von Al-Qaida am 11. September 2001 auf das World Trade Center. Danach blieb die New York Stock Exchange an der Wall Street eine Woche geschlossen. Anschließend crashte die Aktienbörse.
Ein großer Verlust einer Handelsposition kann viele Gewinne auslöschen, deshalb muss man unbedingt große Verluste vermeiden durch die strikte und disziplinierte Anwendung von Stoplossordern.
Für mich ist Börse und vor allem der Handel mit Hebelwirkung Faszination und Passion. Mein über Jahrzehnte entwickeltes Handelssystem ist eine wahre Gelddruckmaschine. Dazu benötigt man Fachkompetenz, Erfahrung, Disziplin und Geduld.